www.geldtransFAIR.de

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der Preisvergleich?

 

Eine Erklärung zu den Preisvergleichstabellen können Sie über diesen Link aufrufen. Unter jeder Tabelle finden Sie auch eine Legende mit Begriffs- und Symbolerklärungen.

Wie kann ich Geld sparen?

Vergleichen Sie! Der Service auf dieser Internetseite bietet Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Wechseln Sie bei zu hohen Gebühren den Anbieter! Lassen Sie teure Anbieter links liegen und belohnen Sie Anbieter, die für ihre Kunden schnelle und günstige Transferwege aufgebaut haben. Jeder einzelne Kunde hat es in der Hand.

Was ist, wenn die Empfänger kein Konto haben?

Gerade für Empfänger regelmäßiger Zahlungen lohnt sich die Eröffnung eines Kontos und eröffnet den Zugang zu weiteren Finanzprodukten: Sparen für die Ausbildung der Kinder, Versicherungen gegen Ernteausfall oder Krankheit, Kredite und so weiter.

"Internet-Banking, Kreditkarten, Handy-Überweisung - da kenne ich mich nicht aus!"

Das muss nicht so bleiben! Die Übermittlung von Überweisungsdaten über das Internet ist meist viel günstiger: Kostenreduzierung bis zu 70% ist dabei möglich. Dafür lohnt es sich, sich mit dem Online-Banking anzufreunden.

Seien Sie kreativ und offen für Neues. Schon mal darüber nachgedacht, ob der Empfänger statt eines Bankschalters eventuell einen Geldautomaten in der Nähe hat? Mit einer EC-, Kredit- oder Geldkarte lassen sich oft erheblich Kosten einsparen. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrer Bankberaterin oder Ihrem Bankberater ein Gespräch zu führen und nach Sparmöglichkeiten bei regelmäßigen Zahlungen zu fragen – es ist ihre bzw. seine Aufgabe, Ihnen beim Sparen zu helfen.

Wo liegen die Vorteile formeller Transferwege?

Was ist, wenn mir jemand die Handtasche klaut? Ist der Busfahrer oder Kurier auch wirklich vertrauenswürdig? Kommt die gesamte Summe an? Diese Sorgen begleiten viele Migrantinnen und Migranten, die größere Summen ihres hart erarbeiteten Geldes persönlich auf der Heimfahrt mitnehmen oder über Geldkuriere schicken. Dabei gibt es andere Möglichkeiten des Geldtransfers: Ihr Geld kann über Banken, die Post, über spezialisierte Geldtransferunternehmen oder über Online-Zahlungssysteme geschickt werden. Diese Finanzinstitute benötigen eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie werden regelmäßig durch die Finanzmarktaufsicht geprüft.

Informelle Wege, z.B. über Bekannte oder nichtregistrierte Anbieter, unterliegen keinen gesetzlichen Regelungen. Sie sind deshalb oftmals unsicherer als Geldtransfers über formelle Anbieter. Wenn Sie dem Überbringer von Geld nicht 100prozentig vertrauen, empfiehlt es sich daher immer formelle Anbieter zu nutzen.

Und nur die Wenigsten wissen, dass formelle Transfersysteme weitere Vorteile haben: Sie bieten Sicherheit und außerdem unter gewissen Umständen sogar Steuervorteile! Informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe-Verein!

Was sind die Voraussetzungen für eine Auslandsüberweisung?

Bei Auslandsüberweisungen zwischen Banken gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Kostenaufteilung:

  • die SHARE-Überweisung: Bei der Standardoption »Shared Costs« (SHA) teilen sich der Sender und der Empfänger des Geldes die anfallenden Kosten. Der Sender trägt die Gebühren der Bank, von der aus das Geld abgeschickt wird, und der Empfänger alle übrigen Gebühren, die ihm automatisch vom erhaltenen Betrag abgezogen werden. Hier ist zu beachten, dass durch die Zwischenschaltung einer oder mehrerer Banken zusätzliche Kosten entstehen können.

  • die OUR-Überweisung: Bei der Option »Our Costs« (OUR) übernehmen Sie als Sender alle anfallenden Kosten der Geldüberweisung.

  • die BENEFICIARY-Überweisung: Bei der Option »Beneficiary« (BEN) übernimmt der Empfänger des Geldes alle angefallenen Kosten, die ihm automatisch vom gesendeten Betrag abgezogen werden.

Bei Auslandsüberweisungen durch Banken und Sparkassen benötigen in der Regel sowohl Sie als Sender als auch der Empfänger ein Konto bei der jeweiligen Bank. Darüber hinaus sind in der Regel die folgenden Angaben erforderlich:

  • Name und Adresse des Empfängers

  • internationale Kontonummer (IBAN) des Empfängers

  • Bank-Identifizierungs-Code der Empfängerbank (BIC)

  • Name und Adresse der Empfängerbank

  • Zielland

  • Währung

  • zu überweisender Betrag

  • Verwendungszweck

  • Name und IBAN des Überweisenden

  • Datum und Unterschrift sowie Personalausweis oder Reisepass bei elektronisch erteilten Überweisungen

Achten Sie beim Ausfüllen des Überweisungsformulars in eigenem Interesse unbedingt auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben! Unvollständig ausgefüllte Überweisungsformulare führen oft zu längerer Überweisungsdauer und im schlimmsten Fall dazu, dass das Geld nicht beim Empfänger ankommt.

Beim Bargeldtransfer durch Finanzinstitute wie Western Union oder Moneygram müssen Sender und Empfänger lediglich einen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Je nach Institut und Transaktionsart können außerdem zusätzliche Anforderungen an den Kunden gestellt werden. Zum Beispiel verlangen einige Institute beim Online-Bargeldtransfer eine Kreditkarte, die von einer deutschen Bank ausgestellt wurde.

Was kostet mich eine Überweisung ins Ausland und wie lange dauert sie gewöhnlich?

In der Regel ist der Transfer durch Finanzinstitute wie Western Union und Moneygram schneller. Es dauert oft nur einige Minuten, bis das Geld vom Empfänger entgegengenommen werden kann. Ein weiterer Vorteil neben der Überweisungsdauer: Die Gebühren dieser Finanzinstitute sind von vornherein festgelegt. Zusätzliche Kosten können dem Empfänger aber durch intransparente Wechselkurse des Anbieters entstehen.

Banken und Sparkassen sind bei Auslandsüberweisungen auf die Kooperation mit Banken im jeweiligen Empfängerland angewiesen. Deshalb können sie oft weder die genaue Dauer einer Überweisung noch die gesamten entstehenden Gebühren oder den genauen Wechselkurs der Transaktion benennen.