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Überweisungen über andere Finanzdienstleister

 

Neben den öffentlichen und privaten Banken gibt es heute viele andere Finanzdienstleister, über die Sie Ihre Überweisungen ins Ausland tätigen können. Diese Dienstleister werden im Englischen als Money Transfer Operators (MTO) bezeichnet. Überweisungen werden hier in der Regel schnell und unkompliziert online oder in einer Filiale des Anbieters durchgeführt.


Es lassen sich verschiedene Typen von Anbietern unterscheiden: Zunächst einmal gibt es Finanzdienstleister, die Überweisungen in viele verschiedene Länder anbieten, während andere auf ein Land oder eine bestimmte Region spezialisiert sind. Zudem gibt es einerseits rein internetbasierte Anbieter, die keine eigenen Filialen haben und nur Online-Überweisungen anbieten, sowie andererseits Anbieter, bei denen man Überweisungen online über die Website tätigen kann, aber auch in den Filialen oder bei Agenten (z.B. bei Kiosken, Internetcafés, Wechselstuben und Postfilialen) eine Überweisung in Auftrag geben kann.

Überweisungsmöglichkeiten

 

Das Angebot vieler Finanzdienstleister umfasst verschiedenste Möglichkeiten Geld ins Ausland zu überweisen, sprich es ein- und auszuzahlen. Hier den Überblick zu gewinnen, ist nicht einfach: Zum Beispiel können Sie bei den meisten Anbietern über die Website Online-Überweisungen von Ihrem Bankkonto oder Ihrer Kreditkarte direkt auf das Konto (Konto-zu-Kono bzw. Karte-zu-Konto Überweisung) oder sogar das Mobiltelefon des Empfängers tätigen. Die Option der Geldsendung auf ein Handy wird oft als „mobile Geldbörse“ oder „mobile wallet“ bezeichnet. Gemeint ist ein elektronisches Konto, das mit einem Mobiltelefon verknüpft ist. Geld kann elektronisch eingezahlt und wie Bargeld verwendet werden – diesen Service gibt es aber meist nur für einige Länder. Gleichzeitig kann man aber bei vielen Anbietern auch online über die Website vom eigenen Bankkonto oder der Kreditkarte aus Geld senden, das der Empfänger sich dann bar auszahlen lässt (Konto-zu-Bargeld Überweisung bzw. Karte-zu-Bargeld Überweisung). Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Geld in einer Filiale des Finanzdienstleisters oder einem teilnehmenden Geschäft wie z.B. einem Kiosk bar einzuzahlen und auch vor Ort wieder bar auszuzahlen (eine Bargeldsendung bzw. ein Bargeldtransfer).

 

Sender und Empfänger müssen bei Bargeldsendungen nicht unbedingt ein Konto besitzen. Um jedoch die Online-Angebote von Finanzdienstleistern wie beispielsweise die „Konto-zu-Konto Überweisung“ vollständig nutzen zu können, benötigen Sie ein Konto bei einer Bank. Ihre Kontodaten bzw. Kreditkarteninformationen geben Sie dann ähnlich wie bei einem Online-Einkauf auf der Website des Anbieters an. Online-Überweisungen sind oftmals günstiger als Bargeldtransfers in den Filialen. Nutzen Sie daher vorab den Preisvergleichsservice von GeldtransFAIR.de und informieren Sie sich direkt beim Anbieter über Angebote und Konditionen.


Transferart

                        Bedeutung

Ort der Überweisung

Von Konto zu Konto In der Filiale oder online
Von Konto zu Bargeld In der Filiale oder online
Von Bardgeld zu Bargeld In der Filiale
Konto zu Handy Online
Karte zu Handy Online
Karte zu Bargeld In der Filiale oder online
Karte zu Konto Online


 

 

Gebühren und Wechselkurse

 

Informationen zu den Gebühren der Finanzdienstleister finden Sie meist auf den Websites der Anbieter. Sie können diese aber auch telefonisch beziehungsweise bei einigen Dienstleistern persönlich in einer Filiale erfragen. Beachten Sie, dass zu den Gebühren für die Überweisung auch noch die Wechselkursgebühren hinzukommen. Manchmal sind diese zusätzlichen Kosten nicht auf den ersten Blick sichtbar. Informieren Sie sich daher gut und vergleichen Sie Angebote! Beim Preisvergleichsservice von GeldtransFAIR.de werden sowohl die Gebühren als auch die Wechselkursdifferenz angegeben.

 

Die Gesamtkosten für Geldsendungen über Finanzdienstleister setzen sich zusammen aus:

  • den Gebühren, die die Anbieter für ihre Dienstleistung erheben und
  • der Wechselkursdifferenz, sprich der Differenz zwischen dem vom Anbieter angewandten Wechselkurs und dem sogenannten Interbankenkurs, der für Geldgeschäfte zwischen Banken für große Transaktionen am Kapitalmarkt gilt. Dieser ist meist besser als der Kurs, der Privatkunden angeboten wird.

Was es zu beachten gibt

 

Sie haben verschiedene Optionen, um eine Geldsendung über  Finanzdienstleister durchzuführen. Für alle Geldsendungen, die Sie über solche Anbieter tätigen, gilt es auf folgende Dinge zu achten:


Bewahren Sie Belege und Quittungen stets auf

Belege enthalten oft wichtige Informationen wie die Unterschrift des Transferagenten. Wenn Ihre Überweisung zum Beispiel länger dauert als üblich, sollten Sie bei der jeweiligen Ansprechperson nachfragen. Die Belege können als wichtige Beweismittel dienen, dass Sie das Geld wirklich eingezahlt haben.

 

Sie haben Rechte als Kunde

Sollte es Probleme mit einer Transaktion geben, sollten Sie sich an die Ansprechpartner der jeweiligen Finanzdienstleister wenden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Vorsicht vor unseriösen Anbietern und Angeboten!

Achten Sie immer darauf, dass der Anbieter den Sie ausgewählt haben, einer aufsichtsrechtlichen Überwachung unterliegt. Alle Finanzdienstleister in Deutschland benötigen eine Zulassung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, auch wenn sie ihren Firmensitz im Ausland haben. Auf GeldtransFAIR.de werden nur Anbieter aufgelistet, die eine solche Zulassung haben und sich den Prüfungen der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörde unterziehen.

 

Identifizierung bei Finanzdienstleistern

Bei Überweisungen durch Finanzdienstleister müssen Sender und Empfänger immer ein Ausweisdokument wie einen Personalausweis oder einen Reisepass vorlegen. In einigen Fällen reicht ein anderes offizielles Dokument, in anderen Fällen werden zusätzliche Papiere angefordert. Bei einigen Online-Angeboten müssen sich Sender zudem zunächst registrieren und/oder ein Kundenkonto anlegen und teilweise sogar im Rahmen eines Postident-Verfahrens ihre Identität bestätigen lassen.


Daher ist es für Sie besonders wichtig vor Ihrer Geldsendung herauszufinden, welche Dokumente Sie sowie der Empfänger genau benötigen, um das Geld einzuzahlen beziehungsweise abzuholen. Dies variiert von Anbieter zu Anbieter und von Empfangsland zu Empfangsland. Die Anbieter informieren Sie in der Regel auf ihren Websites oder in ihren Filialen darüber. Wird das Geld zum Beispiel bar in Empfang genommen, muss der Empfänger eine Transaktionsnummer vorzeigen, die Sie als Sender zuvor vom Anbieter erhalten und dem Empfänger mitteilen müssen.