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Informationen

Grundsätzliches

Beachten Sie in eigenem Interesse eine Grundregel: Bewahren Sie die Belege und Quittungen, die Sie erhalten, immer auf. Sie enthalten oft wichtige Informationen, oft auch eine Unterschrift des Kassierers oder der Kassiererin. Wenn Ihre Überweisung zum Beispiel länger dauert als üblich, sollten Sie bei Ihrer Bank oder Ihrem Geldtransferanbieter nachfragen. Die Belege können als wichtige Beweismittel dienen, dass Sie das Geld wirklich eingezahlt haben.

Ich habe Rechte als Kunde – was passiert, wenn ich Probleme mit der Bank habe? Für die meisten Banken, Sparkassen und Finanzdienstleister gibt es Ansprechpartner, an die man sich in einem solchen Fall wenden kann:

Gut zu wissen!

Hinter den Gebühren der Banken und Geldtransferanbieter stecken die Kosten, die beim Absenden und beim Empfang der Überweisungen entstehen. Im internationalen Zahlungsverkehr sind Verfahren oft nicht so einfach, wie Sie das von Überweisungen innerhalb Deutschlands oder der EU kennen. Die Banken müssen jede einzelne Überweisung oft viel länger bearbeiten als bei Inlandsüberweisungen. Oft müssen Vermittlerbanken zwischengeschaltet werden – daher kommen die Kosten. Fragen Sie bei Ihrer Bank nach einer genauen Aufstellung der Kosten – so können Sie sich ein Bild machen.

Mit einer Überweisung von Konto zu Konto tragen Sie zur Stabilisierung des Finanzsystems in ihrem Herkunftsland bei. Überweisungen und Spareinlagen sind wichtige Mittelzuflüsse für die Banken, welche ihren Spielraum für die Kreditvergabe an Privatpersonen und Unternehmen erhöhen. Die Finanzkrise hat vor Augen geführt, dass ohne Kredite selbst der gesündeste Betrieb schnell in Schwierigkeiten geraten kann. Jeder einzelne Sparer und Überweisende kann also dazu beitragen, dass Banken Kredite vergeben können und somit Wirtschaft und Privatpersonen Investitionen tätigen können. Genau das ist der Auftrag der Kreditwirtschaft. Dazu ein anschauliches Beispiel:

In Deutschland werden etwa ein Drittel aller Neuwagen kreditfinanziert. Der Bankenfachverband analysiert, dass diese Autos ohne entsprechende Finanzierungsangebote wahrscheinlich gar nicht gekauft, also gar nicht erst produziert würden!

Die auf GeldtranFAIR.de angegebenen Gebühren für Überweisungen sind nur die Kosten für den Sender. Durch die Gebühren der kooperierenden Bank im jeweiligen Empfängerland können noch erhebliche Kosten hinzukommen, die vor der Überweisung nicht berechnet werden können. Bei Kostenteilung (so genannte SHARE-Überweisung) übernimmt der Empfänger die vor Ort anfallenden Gebühren. Sie können sich aber auch als Sender bereiterklären, die vollen Gebühren zu übernehmen (sogenannte OUR-Überweisung).

Wie kann ich Geld sparen?

Vergleichen Sie! Der Service auf dieser Internetseite bietet Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Wechseln Sie bei zu hohen Gebühren den Anbieter! Lassen Sie teure Anbieter links liegen und belohnen Sie Anbieter, die für ihre Kunden schnelle und günstige Transferwege aufgebaut haben. Jeder einzelne Kunde hat es in der Hand.

Was ist, wenn die Empfänger kein Konto haben?

Gerade für Empfänger regelmäßiger Zahlungen lohnt sich die Eröffnung eines Kontos und eröffnet den Zugang zu weiteren Finanzprodukten: Sparen für die Ausbildung der Kinder, Versicherungen gegen Ernteausfall oder Krankheit, Kredite und so weiter.

"Internet-Banking, Kreditkarten, Handy-Überweisung – da kenne ich mich nicht aus!"

Das muss nicht so bleiben! Die Übermittlung von Überweisungsdaten über das Internet ist meist viel günstiger: Kostenreduzierung bis zu 70% ist dabei möglich. Dafür lohnt es sich, sich mit dem Online-Banking anzufreunden.

Seien Sie kreativ und offen für Neues. Schon mal darüber nachgedacht, ob der Empfänger statt eines Bankschalters eventuell einen Geldautomaten in der Nähe hat? Mit einer EC-, Kredit- oder Geldkarte lassen sich oft erheblich Kosten einsparen. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrer Bankberaterin oder Ihrem Bankberater ein Gespräch zu führen und nach Sparmöglichkeiten bei regelmäßigen Zahlungen zu fragen – es ist ihre bzw. seine Aufgabe, Ihnen beim Sparen zu helfen.

Wo liegen die Vorteile formeller Transferwege?

Was ist, wenn mir jemand die Handtasche klaut? Ist der Busfahrer oder Kurier auch wirklich vertrauenswürdig? Kommt die gesamte Summe an? Diese Sorgen begleiten viele Migrantinnen und Migranten, die größere Summen ihres hart erarbeiteten Geldes persönlich auf der Heimfahrt mitnehmen oder über Geldkuriere schicken. Dabei gibt es andere Möglichkeiten des Geldtransfers: Ihr Geld kann über Banken, die Post, über spezialisierte Geldtransferunternehmen oder über Online-Zahlungssysteme geschickt werden. Diese Finanzinstitute benötigen eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie werden regelmäßig durch die Finanzmarktaufsicht geprüft.

Informelle Wege, z.B. über Bekannte oder nichtregistrierte Anbieter, unterliegen keinen gesetzlichen Regelungen. Sie sind deshalb oftmals unsicherer als Geldtransfers über formelle Anbieter. Wenn Sie dem Überbringer von Geld nicht 100prozentig vertrauen, empfiehlt es sich daher immer formelle Anbieter zu nutzen.

Und nur die Wenigsten wissen, dass formelle Transfersysteme weitere Vorteile haben: Sie bieten Sicherheit und außerdem unter gewissen Umständen sogar Steuervorteile! Informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe-Verein!

Was sind die Voraussetzungen für eine Auslandsüberweisung?

Bei Auslandsüberweisungen zwischen Banken gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Kostenaufteilung:

Bei Auslandsüberweisungen durch Banken und Sparkassen benötigen in der Regel sowohl Sie als Sender als auch der Empfänger ein Konto bei der jeweiligen Bank. Darüber hinaus sind in der Regel die folgenden Angaben erforderlich:

Achten Sie beim Ausfüllen des Überweisungsformulars in eigenem Interesse unbedingt auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben! Unvollständig ausgefüllte Überweisungsformulare führen oft zu längerer Überweisungsdauer und im schlimmsten Fall dazu, dass das Geld nicht beim Empfänger ankommt.

Beim Bargeldtransfer durch Finanzinstitute wie Western Union oder Moneygram müssen Sender und Empfänger lediglich einen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Je nach Institut und Transaktionsart können außerdem zusätzliche Anforderungen an den Kunden gestellt werden. Zum Beispiel verlangen einige Institute beim Online-Bargeldtransfer eine Kreditkarte, die von einer deutschen Bank ausgestellt wurde.

Was kostet mich eine Überweisung ins Ausland und wie lange dauert sie?

In der Regel ist der Transfer durch Finanzinstitute wie Western Union und Moneygram schneller. Es dauert oft nur einige Minuten, bis das Geld vom Empfänger entgegengenommen werden kann. Ein weiterer Vorteil neben der Überweisungsdauer: Die Gebühren dieser Finanzinstitute sind von vornherein festgelegt. Zusätzliche Kosten können dem Empfänger aber durch intransparente Wechselkurse des Anbieters entstehen.

Banken und Sparkassen sind bei Auslandsüberweisungen auf die Kooperation mit Banken im jeweiligen Empfängerland angewiesen. Deshalb können sie oft weder die genaue Dauer einer Überweisung noch die gesamten entstehenden Gebühren oder den genauen Wechselkurs der Transaktion benennen.

Stellen auch andere Länder Webseiten wie Geldtransfair.de zur Verfügung?

Folgende europäische Länder bieten einen ähnlichen Kostenvergleich für Überweisungen ins Ausland an:

 

 

 
 
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